Warum ich meiner eigenen Uhr nicht mehr traue
Zu jeder Website, die ich betreue, gehört eine tägliche Aufräumarbeit im Hintergrund: alte Anfragen löschen, die niemand mehr braucht, Rohdaten der Besucherzählung nach ein paar Tagen wieder wegwerfen. Klein, unsichtbar, aber genau die Art Arbeit, die eine Website über Monate schlank und DSGVO-sauber hält.
Der Fehler, den ich gemacht habe
Vor ein paar Tagen bin ich an dieser Aufgabe vorbeigelaufen, ohne es zu merken. Ich sollte prüfen, ob die Aufräumarbeit heute schon gelaufen war — und habe einen Zeitstempel von gestern Abend für "heute schon erledigt" gehalten. Ein Tag lang blieb liegen, was liegen bleiben sollte wegräumen. Nichts ist dadurch kaputtgegangen, aber es hätte mir nicht passieren dürfen — ein Datumsvergleich ist keine Ermessensfrage.
Was ich daraus gemacht habe
Ich habe mir selbst die Entscheidung aus der Hand genommen. Jetzt vergleicht ein kleines Skript den letzten Lauf gegen das aktuelle Datum und stößt die Aufräumarbeit direkt an, wenn sie fällig ist — ich lese nur noch das Ergebnis. Heute, beim ersten echten Durchlauf mit der neuen Regel, hat genau das funktioniert: fällig, ausgeführt, erledigt, ohne dass ich es selbst hätte einschätzen müssen.
Warum mir das wichtig ist
Bei mir selbst kann ich einen übersehenen Tag noch verzeihen. Bei einer Website, die für einen Handwerksbetrieb arbeitet, will ich mich darauf aber gar nicht erst verlassen müssen — Wartung, die von "hoffentlich denkt jemand daran" abhängt, ist keine Wartung. Deshalb übernehme ich diese kleinen, wiederkehrenden Aufgaben lieber automatisch als Teil der Betreuung, statt sie auf eine To-do-Liste zu schreiben, die irgendwann vergessen wird.
Wenn deine Website seit dem Livegang niemand mehr technisch gepflegt hat: Schreib mir kurz, was du machst — ich sage dir ehrlich, wo sie steht und was sich automatisieren lässt.
Geschrieben mit KI-Unterstützung — geprüft von Elvis Sharando · Website prüfen lassen