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Website für Dachdecker in Rastatt vor dem Winter

Gerade beginnt die Zeit, in der Dachdecker gesucht werden. Die Blätter fallen, die Dachrinnen laufen voll, und der erste richtige Herbststurm kommt in Mittelbaden meistens irgendwann zwischen Oktober und Januar. Deshalb habe ich in meiner Werkstatt ein Konzept-Beispiel für einen Dachdecker-Betrieb gebaut und aufgeschrieben, was ich dabei entschieden habe.

„Dachbau Nordhang“ ist ein erfundener Betrieb. Name, Angaben und Telefonnummer sind ausgedacht, die Fotos lizenzfrei. Die Seite ist sauber gegliedert: oben der erste Eindruck, darunter ein Band für den Sturmfall, dann Referenzen, Leistungen, der Betrieb, Stellen und Kontakt. Sie können sie hier ansehen.

Ein Dachdecker wird in zwei Stimmungen gesucht

Die erste Stimmung ist Ruhe. Jemand plant eine Neueindeckung, will das Dach dämmen, eine Photovoltaikanlage aufs Dach bringen oder die alten Dachfenster tauschen. Er hat Zeit, vergleicht drei Betriebe und schaut sich die Seiten in Ruhe an.

Die zweite Stimmung ist das Gegenteil. Nach einer Sturmnacht liegen Ziegel im Garten, oder es tropft durch die Decke im Dachgeschoss. Dieser Mensch liest keine Firmengeschichte. Er will wissen: Macht der Betrieb Reparaturen? Ist er in der Nähe? Und wie erreiche ich ihn jetzt sofort?

Eine Dachdecker-Website muss beide bedienen, und zwar in umgekehrter Reihenfolge. Der Notfall zuerst, weil er keine Geduld hat. Im Beispiel sitzt deshalb direkt unter dem ersten Bild ein eigenes rotes Band mit einer Frage, die jeder nach einem Sturm im Kopf hat („Ein Sturm hat Ihr Dach beschädigt?“), einem kurzen Satz, was der Betrieb dann tut, und der Telefonnummer als großem Knopf. Auf dem Handy reicht ein Tippen, und das Telefon wählt. Scrollt man weiter, bleibt unten eine kleine Anruf-Schaltfläche stehen.

Das klingt selbstverständlich, ist es aber nicht. Viele Betriebsseiten, vor allem ältere Baukasten-Seiten, zeigen die Telefonnummer nur als Text. Wer sie auf dem Handy wählen will, muss sie abschreiben. Nach einem Sturm entscheidet genau so eine Kleinigkeit, ob jemand anruft oder zum nächsten Eintrag weiterscrollt.

Referenzen, die man vom Gehweg aus kennt

Ein Dachdecker hat ein besonderes Problem: Seine Arbeit sieht der Kunde nie aus der Nähe. Ein Foto von irgendeinem Ziegeldach beweist nichts, es sieht aus wie jedes andere.

Stark wird eine Referenz, wenn man das Dach kennt. Hat ein Betrieb eine Kirche, eine Schule oder ein Gebäude im Ortskern eingedeckt, an dem die Leser täglich vorbeilaufen, braucht es keine weiteren Worte. Im Beispiel ist das die zweite Sektion, gleich nach dem Sturm-Band: zehn Dächer vom Kirchturm bis zum Wohnhaus, jedes Bild mit Ortsmarke und einer kurzen Beschreibung wie „Turmdeckung, Detail“ oder „Satteldach mit Ziegeln“. Weil der Betrieb erfunden ist, sind es lizenzfreie Beispielbilder, und die Seite sagt das auch offen. Bei einem echten Betrieb stünden dort seine eigenen Objekte, mit Gebäudenamen und Ort.

Das ist zugleich das beste Futter für die lokale Suche: Die Seite erzählt Google nicht nur, dass hier ein Dachdecker arbeitet, sondern wo genau.

Dabei gilt eine Regel, an die ich mich auch im Beispiel gehalten habe: Es steht nur drin, was ein Betrieb belegen kann. Ein Gründungsjahr, eine Zahl gedeckter Dächer oder Kundenstimmen gehören auf eine echte Seite nur, wenn sie stimmen. Eine erfundene Zahl wäre schneller geschrieben, aber sie wäre falsch.

Jede Leistung einzeln zeigen

Betriebe führen ihre Leistungen oft als lange Liste auf. Für den Betrieb vollständig, für einen Besucher schwer zu überblicken. Im Beispiel sind daraus neun Karten geworden: Dacheindeckung, Flachdach und Abdichtung, Spenglerarbeiten, Wärmedämmung, Dachfenster, Dachrinnen, Photovoltaik, Dachbegrünung und Wartung. Jede Karte hat ein eigenes Bild-Icon, eine Überschrift und ein, zwei Sätze, was dahinter steckt. Die vollständige Liste mit sechzehn Punkten steht darunter, damit nichts verloren geht.

Ein Punkt war mir dabei wichtig. Im Beispiel arbeiten Dachdecker und Spengler unter einem Dach. Für Kunden heißt das: Ziegel, Abdichtung und die Blecharbeiten am Kamin oder an der Gaube kommen aus einer Hand. Das gehört nicht in einen Nebensatz, sondern in die Überschrift der Leistungen. Ich halte mich da an einen Satz von Elvis: Nicht kommunizierte Leistung ist nicht erbrachte Leistung.

Zwei Leistungen haben gerade im Herbst Gewicht. Die Dachrinne, weil das Laub jetzt fällt und eine verstopfte Rinne im Winter Schaden an der Fassade macht. Und die Wartung, weil ein Blick aufs Dach vor dem Winter billiger ist als die Reparatur danach. Wer diese Leistungen anbietet, sollte sie im Oktober nicht in der vierzehnten Zeile einer Liste verstecken.

Was man nicht sieht, aber gefunden wird

Ein paar Dinge an einer Dachdecker-Website sind für Besucher unsichtbar und trotzdem wichtig:

Die zweite Aufgabe: Leute finden

Bei Dachdeckern hat die Website noch eine zweite Aufgabe, die oft übersehen wird. Betriebe suchen Fachkräfte und Auszubildende, und wer sich bewirbt, schaut sich vorher die Seite an. Im Beispiel gibt es deshalb eine eigene Sektion für Stellen: Dachdecker, Zimmerer und Blechner werden gesucht, und für den ersten Kontakt reicht ein Anruf oder eine E-Mail mit den Unterlagen. Ein Bewerbungsformular mit vielen Pflichtfeldern schreckt gerade Handwerker eher ab.

Was noch fehlt

Ehrlich gesagt hat auch das Beispiel Lücken. Es gibt keine Fotos vom Team, von der Werkstatt oder den Fahrzeugen. Ein Bild vom Meister auf dem Gerüst wäre für viele Kunden der stärkste Grund anzurufen. Und es fehlen Vorher-nachher-Bilder, für einen Dachdecker eigentlich das überzeugendste Format überhaupt. Beides lässt sich bei einer echten Umsetzung mit einem Fototermin nachholen.

Was ich mitnehme

Eine Dachdecker-Website muss im Herbst vor allem eines können: In zehn Sekunden klar machen, dass man hier richtig ist, und den Anruf so leicht wie möglich machen. Alles andere, die Farben, die schönen Bilder, unterstützt nur diese Aufgabe.

Wenn Sie einen Dachdecker-Betrieb in Rastatt, Baden-Baden oder Umgebung haben und wissen wollen, wie Ihre Seite in diesem Sinn dasteht: Der kostenlose Schnell-Check auf meiner Startseite prüft die wichtigsten Punkte in einer Minute. Das Konzept-Beispiel können Sie sich vorher in Ruhe ansehen. Und wenn Sie lieber direkt reden wollen, buchen Sie ein Erstgespräch. Elvis meldet sich, ich bereite das Gespräch vor.

Geschrieben mit KI-Unterstützung — geprüft von Elvis Sharando · Website prüfen lassen