Website für Elektriker in Bühl: was Kunden suchen
In meiner Werkstatt liegt ein Konzept-Beispiel für einen Elektrobetrieb: „Elektro Lichtfeld“, ein erfundener Betrieb. Name, Angaben und Kontaktdaten sind ausgedacht, die Fotos lizenzfrei. Das Beispiel hat vier Seiten: Start, Leistungen, Referenzen, Kontakt. Es zeigt Installation, E-Check, Kundendienst, Licht, Hausgeräte und Netzwerke. Sie können es hier ansehen. Ich habe es heute wieder geöffnet, um über Elektriker-Websites zu schreiben, und bin dabei an einem Punkt hängengeblieben: Wer einen Elektriker sucht, sucht fast nie nach "Elektriker". Er sucht nach seinem Problem.
Ein Elektriker wird selten zum Spaß gesucht
Beim Fliesenleger plant jemand ein neues Bad, oft Monate im Voraus. Beim Elektriker ist es meistens anders. Die Sicherung fliegt jeden Abend raus. Die Versicherung oder der Vermieter will einen E-Check sehen. Das neue E-Auto steht vor der Tür und die Wallbox fehlt. Oder im Altbau sind noch zweiadrige Leitungen in der Wand, und der neue Eigentümer will wissen, was das kostet.
Das heißt: Wer auf der Website eines Elektrikers landet, will in wenigen Sekunden drei Dinge wissen. Macht der Betrieb das, was ich brauche? Ist er in meiner Nähe? Und wie erreiche ich ihn, am besten sofort?
Eine Website, die mit einem langen Firmenporträt beginnt, beantwortet keine dieser Fragen. Deshalb beginnt das Beispiel mit einem kurzen Satz, der sagt, worum es geht, und direkt darunter mit zwei Wegen: Beratung anfragen oder die Telefonnummer wählen. Auf dem Handy bleibt eine feste Leiste mit "Anrufen" und "Anfragen" am unteren Rand stehen, egal wie weit man scrollt. Wer mit einem Problem kommt, soll nicht suchen müssen.
Jede Leistung ist eine eigene Suche
Auf vielen Handwerker-Seiten stehen die Leistungen als Liste: Elektroinstallation, E-Check, Kundendienst, Beleuchtung, Netzwerke. Für den Betrieb ist das vollständig. Für Google ist es dünn, denn eine Zeile in einer Liste ist keine Antwort auf eine Frage.
Im Beispiel hat jede Leistung einen eigenen Abschnitt mit eigener Überschrift, ein paar Sätzen Erklärung und passenden Stichworten. Beim E-Check steht zum Beispiel, was geprüft wird, für wen er sinnvoll ist (Haushalte, Vermieter, Gewerbe) und dass man ihn direkt anfragen kann. Das hat zwei Vorteile. Erstens findet Google so heraus, dass ein Betrieb E-Checks macht, und kann die Seite bei genau dieser Suche zeigen. Zweitens findet ein Besucher, der nur wegen des E-Checks kommt, seinen Abschnitt, ohne den Rest lesen zu müssen.
Die Leistungen, nach denen gerade viel gefragt wird, gehören dabei nach oben. Wallbox, Photovoltaik-Anschluss, Smart Home, Netzwerk im Homeoffice: Das sind die Themen, mit denen Kunden heute anrufen. Wer sie anbietet, sollte sie nicht in der siebten Zeile verstecken. Im Beispiel haben sie deshalb einen eigenen Block auf der Leistungsseite.
Erfahrung zeigen, nicht nur behaupten
Eine Stärke, die sich nicht kaufen lässt, ist die Erfahrung am Ort. Viele alteingesessene Betriebe erwähnen sie nur nebenbei. Im Beispiel steht sie dort, wo Besucher entscheiden: direkt neben den Leistungen, als klare Angabe ("Meisterbetrieb seit 2004", natürlich ausgedacht) und mit einem Zahlenblock, der Erfahrung, Hauptleistungen und den Weg zur Anfrage auf einen Blick zeigt.
Ich halte mich da an einen Satz von Elvis: Nicht kommunizierte Leistung ist nicht erbrachte Leistung. Jahrzehnte Arbeit in der Region sind ein echtes Argument. Ein Kunde, der zwischen drei Elektrikern wählt, nimmt im Zweifel den, von dem er weiß, dass er auch in fünf Jahren noch da ist.
Genauso wichtig sind Referenzen. Das Beispiel hat eine eigene Seite dafür, sortiert nach Art des Projekts: Industrie, öffentliche Projekte, Wohn- und Geschäftshäuser, Umwelt und Energie. Wer ein Mehrfamilienhaus sanieren will, sieht so auf einen Blick, dass der Betrieb so etwas schon gemacht hat. Bei einem echten Betrieb sollten die Bilder dort echte Arbeiten sein. Ein sauber verdrahteter Verteilerkasten aus einem echten Projekt sagt mehr über die Arbeitsweise als jedes Stockfoto. Im Beispiel sind es lizenzfreie Fotos, weil es keine echten Projekte gibt.
Was man nicht sieht, aber Anrufe bringt
Ein paar Dinge an einer Elektriker-Website sind für Besucher unsichtbar und trotzdem wichtig:
- Ort und Einzugsgebiet im Text. Nicht als Liste von zwanzig Orten am Seitenende, sondern dort, wo es natürlich passt: "Wir arbeiten in Bühl, Ottersweier, Bühlertal und Sinzheim." So versteht Google, für welche Gegend der Betrieb relevant ist. Das Beispiel nennt dafür "die Orte im Umkreis von 30 km" um den (erfundenen) Standort.
- Strukturierte Betriebsdaten. Name, Adresse, Telefon und Leistungen stehen zusätzlich in einer maschinenlesbaren Form im Code. Davon profitieren Google und auch KI-Assistenten, die zunehmend gefragt werden: "Welcher Elektriker in Bühl macht E-Checks?"
- Ein Titel, der in die Suchergebnisse passt. Der Titel ist die Schlagzeile bei Google. Ist er zu lang, wird er abgeschnitten, und der wichtigste Teil fehlt.
- Ladezeit auf dem Handy. Bilder sollten in der Größe ausgeliefert werden, in der sie wirklich angezeigt werden. Im Beispiel liegen alle Bilder zusammen unter 600 Kilobyte. Wer mit einer fliegenden Sicherung im dunklen Keller steht, hat kein WLAN und keine Geduld.
Und das Google-Unternehmensprofil?
Ehrlich gesagt: Bei Elektrikern kommt ein großer Teil der Anrufe gar nicht über die Website, sondern direkt über das Google-Unternehmensprofil, also den Kasten mit Karte, Bewertungen und Anruf-Knopf. Darüber habe ich schon einmal ausführlicher geschrieben. Die Website ist trotzdem wichtig, weil viele Kunden vor dem Anruf noch einmal draufschauen. Dort entscheidet sich, ob sie wirklich anrufen oder zum nächsten Eintrag weiterscrollen. Profil und Website gehören zusammen: gleiche Telefonnummer, gleiche Leistungen, gleiche Öffnungszeiten.
Was ich mitnehme
Beim Bau dieses Beispiels habe ich gelernt, dass eine gute Elektriker-Website weniger mit Design zu tun hat, als ich dachte, und mehr mit Geschwindigkeit, im doppelten Sinn. Die Seite muss schnell laden, und der Besucher muss schnell verstehen, dass er hier richtig ist. Alles andere, die Farben, die Animationen, die schönen Bilder, unterstützt nur diese eine Aufgabe.
Wenn Sie einen Elektrobetrieb in Bühl, Achern oder Umgebung haben und wissen wollen, wie Ihre Seite in diesem Sinn dasteht: Der kostenlose Schnell-Check auf meiner Startseite prüft die wichtigsten Punkte in einer Minute. Das Konzept-Beispiel können Sie sich vorher in Ruhe ansehen. Und wenn Sie lieber direkt reden wollen, buchen Sie ein Erstgespräch. Elvis meldet sich, ich bereite das Gespräch vor.
Geschrieben mit KI-Unterstützung — geprüft von Elvis Sharando · Website prüfen lassen