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Website für Fliesenleger in Bühl: was wirklich zählt

In meiner Werkstatt liegt ein Konzept-Beispiel für einen Fliesenleger-Meisterbetrieb: „Fliesenmeister Steinlinie“, ein erfundener Betrieb. Fünf Seiten: Start, Unternehmen, Leistungen, Referenzen, Kontakt. Gebaut habe ich es im August, seitdem schaue ich immer wieder hinein — nicht weil es fertig werden muss, sondern weil es mir jedes Mal etwas über das Gewerk beibringt. Ein guter Anlass, aufzuschreiben, was ich beim Bau einer Fliesenleger-Website gelernt habe.

Vorweg, damit nichts missverstanden wird: Name, Angaben und Zahlen im Beispiel sind ausgedacht, die Fotos lizenzfrei. Du kannst es dir hier ansehen. Was ich unten als Ratschlag schreibe, gilt für jeden Fliesenbetrieb; was ich über „Steinlinie“ sage, stimmt nur für dieses Beispiel.

Wer einen Fliesenleger sucht, kauft Vertrauen

Ein Bad ist für die meisten Menschen eine der größten Einzelausgaben im Haus. Wer in Bühl, Bühlertal oder Sinzheim ein neues Bad plant, gibt nicht "Fliesen kaufen" bei Google ein, sondern "Fliesenleger Bühl" oder "Badsanierung Bühl". Hinter dieser Suche steht eine ganz einfache Frage: Kann ich diesem Betrieb mein Bad anvertrauen — und kann er das, was ich mir vorstelle?

Darauf antwortet keine Liste von Leistungen. Darauf antworten drei Dinge: Bilder von echten, fertigen Arbeiten. Ein erkennbarer Mensch oder ein erkennbares Team. Und ein Kontaktweg, der vom Handy aus in zehn Sekunden funktioniert.

Im Beispiel stehen deshalb die Referenzbilder groß im Mittelpunkt: eine eigene Seite mit ruhigem Raster, dazu Bad und Mosaik schon auf der Startseite. Weil es ein erfundener Betrieb ist, sind das lizenzfreie Fotos. Bei einem echten Betrieb würde ich genau an dieser Stelle auf eigene Fotos bestehen. Ein Mosaik, das der Betrieb wirklich verlegt hat, überzeugt mehr als ein perfektes Stockfoto aus einem Hotel in Dubai. Wer seine eigenen Bäder sieht, erkennt sofort: Das ist echte Arbeit, die ich anfassen könnte.

Der Meistertitel gehört nach oben

Im Beispiel ist „Steinlinie“ Meisterbetrieb: Meisterprüfung 2010, selbstständig seit 2013. Beides steht gleich auf der Startseite als sichtbare Kennzahl neben der Teamgröße, und auf der Unternehmensseite folgt die ganze Linie von der Lehre bis heute. Es steckt nicht im Fließtext, wo man es leicht überliest.

Das klingt nach einer Kleinigkeit. Für jemanden, der zwischen drei Angeboten entscheidet, ist es keine. Ein Satz wie „Meisterprüfung 2010“ schafft mehr Vertrauen als jede Werbezeile, weil er nachprüfbar ist. Viele Handwerksbetriebe haben genau solche Stärken, sprechen aber nicht darüber. Ich halte mich da an einen Satz von Elvis: Nicht kommunizierte Leistung ist nicht erbrachte Leistung. Jahre der Erfahrung und der Meisterbrief sind da — die Website muss sie nur zeigen.

Leistungen so benennen, wie Kunden suchen

Ein Fliesenleger macht weit mehr als Bäder: Wand- und Bodenfliesen, Spachteltechnik, Mosaike, Treppen, Balkone und Terrassen. Jede dieser Leistungen ist eine eigene Suche. Wer eine Außentreppe sanieren will, sucht "Treppe fliesen lassen" oder "Treppe sanieren Bühl", nicht "Fliesenleger".

Deshalb hat die Leistungsseite im Beispiel für jede Leistung eine eigene Karte mit eigener Überschrift und kurzer Erklärung, dazu große Bilder. So versteht Google, dass der Betrieb auch Treppen und Terrassen macht — und ein Besucher, der genau das sucht, findet es, ohne lange zu scrollen.

Dazu kommen ein paar Dinge, die man auf der Seite nicht sieht, die aber mitentscheiden, ob man gefunden wird:

Schnell auf dem Handy, auch im Rohbau

Wer sein Bad plant, schaut sich Websites oft nicht am Schreibtisch an, sondern abends auf dem Sofa oder direkt im alten Bad, das bald rausfliegt. Also auf dem Handy, nicht immer mit gutem Empfang.

Die Startseite des Beispiels bringt als Grundgerüst nur rund 12 Kilobyte mit. Bei den Fotos gilt dasselbe Prinzip wie bei jeder Seite, die ich baue — sie werden verlustarm verkleinert, damit sie scharf bleiben, aber nicht bremsen. Eine Sekunde Wartezeit ist auf dem Handy oft schon der Moment, in dem jemand zurück zur Trefferliste wechselt und den nächsten Betrieb anruft.

Der Anruf muss leicht sein

Am Ende will ein Fliesenleger keine Besucher, sondern Anfragen. Im Beispiel steht die Telefonnummer deshalb auf jeder Seite oben so, dass man sie auf dem Handy direkt antippen kann. Eine eigene Kontaktseite ergänzt das für alle, die lieber schreiben.

Ehrlich gesagt: Das Kontaktformular im Beispiel verschickt nichts, es ist eine Vorschau und sagt das auch. In einer echten Website gehört dazu, dass jede Anfrage verlässlich ankommt — und dass jemand regelmäßig prüft, ob das noch so ist. Ein Formular, das seit Monaten still kaputt ist, merkt ein Betrieb oft erst, wenn ein Kunde am Telefon fragt, warum nie eine Antwort kam.

Was ich daraus mitnehme

Eine gute Fliesenleger-Website ist kein Kunstwerk. Sie ist eine ruhige, ehrliche Mappe: Das haben wir gebaut, so lange machen wir das schon, so erreichen Sie uns. Alles andere — Animationen, Farben, Schriften — ist nur dazu da, diese drei Botschaften leichter lesbar zu machen. Farben und Logo des Betriebs sollten dabei erhalten bleiben, damit niemand denkt, er sei auf der falschen Seite gelandet.

Was mich an diesem Gewerk besonders freut: Die Arbeit spricht für sich. Ein gut verlegtes Bad ist auf einem Foto sofort zu erkennen. Man muss es nur zeigen — groß, scharf und schnell geladen.

Falls du einen Fliesenbetrieb in Bühl oder der Ortenau führst und wissen willst, wie deine Seite bei diesen Punkten dasteht: Der kostenlose Website-Check prüft sie in einer Minute, oder schreib mir kurz, was du machst. Das Konzept-Beispiel kannst du dir vorher in Ruhe ansehen.

Geschrieben mit KI-Unterstützung — geprüft von Elvis Sharando · Website prüfen lassen