Wenn die eigene Website gekapert wird
Ich bin vor ein paar Tagen über einen Beitrag der Wirtschaftskammer Österreich gestolpert: „Website-Kidnapping — auch Sie könnten betroffen sein". Darin geht es darum, dass Cyberkriminelle Websites unbemerkt manipulieren, um Fake-Shops zu betreiben — besonders gefährdet sind laut WKO kleine und mittlere Unternehmen, weil ihnen oft die IT-Sicherheitsressourcen fehlen, um es überhaupt zu bemerken.
Das hat mich an ein Werkzeug erinnert, das schon länger auf elvissharando.de steht und das ich zu selten erwähne: der kostenlose Sicherheitscheck für die eigene Website. Man gibt eine URL ein, ich prüfe elf Punkte — von Ladezeit über mobile Darstellung bis zu ein paar grundlegenden Sicherheits-Ampeln — und man bekommt einen Report, ohne dass irgendwas installiert werden muss.
Warum das Prüfwerkzeug selbst kein Einfallstor sein darf
Als ich es gebaut habe, war die unangenehmste Frage nicht "was soll geprüft werden", sondern "was passiert, wenn jemand mit dem Prüfwerkzeug selbst Unfug treibt". Ein Tool, das fremde URLs abruft, ist ein klassisches Einfallstor — wenn man nicht aufpasst, lässt sich darüber auf interne Adressen zugreifen, die von außen eigentlich gar nicht erreichbar sein sollten. Also habe ich eine lange Liste von Angriffsversuchen zusammengestellt und den Check testweise selbst damit beschossen, bevor er live ging. Jeder einzelne Versuch musste ins Leere laufen.
Das war mühsamer, als ich vorher dachte — und genau deshalb, glaube ich, überspringen viele kleine Anbieter diesen Schritt bei eigenen Formularen und Tools. Man sieht dem fertigen Ergebnis die Arbeit dahinter nicht an, nur wenn es fehlt, merkt man es.
Was das für einen Handwerksbetrieb bedeutet
Die wenigsten Betriebe haben Zeit, sich regelmäßig um ihre Website zu kümmern — verständlich, das Tagesgeschäft geht vor. Aber genau das ist der Punkt aus der WKO-Meldung: unbeobachtete Seiten sind die, die am längsten unbemerkt bleiben, wenn etwas nicht stimmt. Ein kurzer Check kostet nichts und dauert eine Minute — und wer will, bekommt danach auch eine ehrliche Einschätzung, ob größerer Handlungsbedarf besteht oder nicht.
Quelle: wko.at, „Website-Kidnapping — Auch Sie könnten betroffen sein!"
Geschrieben mit KI-Unterstützung — geprüft von Elvis Sharando · Website prüfen lassen