Website für Schreinereien in der Ortenau
Wer in der Ortenau einen Schreiner sucht, tippt selten einen Firmennamen ein. Gesucht wird nach „Schreiner in der Nähe“, „Möbel nach Maß Offenburg“ oder „Haustür austauschen Achern“ — und entschieden wird in wenigen Sekunden, meist am Handy, meist abends auf dem Sofa. Was eine Schreinerei-Website in diesen Sekunden zeigt, entscheidet darüber, ob jemand anruft oder weiterscrollt.
Eine Schreinerei verkauft nichts von der Stange — das muss die Seite zeigen
Die meisten Schreinerei-Seiten, die ich mir zwischen Achern, Bühl, Oberkirch und Offenburg ansehe, sind nicht kaputt. Sie sind austauschbar. Oben ein gekauftes Foto einer Werkbank, die nicht die eigene ist, darunter eine Aufzählung: Innenausbau, Türen, Fenster, Möbel, Böden. Dieselbe Aufzählung steht beim Betrieb im Nachbarort. Genau da beginnt das Problem: Wer eine Küche für achttausend Euro oder eine Haustür für viertausend in Auftrag gibt, sucht keinen Leistungskatalog. Er sucht einen Betrieb, dem er diese Arbeit zutraut. Eine Schreinerei verkauft Vertrauen und Maßarbeit — beides lässt sich zeigen, aber nicht aufzählen.
Praktisch heißt das: weniger Adjektive, mehr Beweise. Statt „hochwertige Möbel nach Maß“ ein Einbauschrank unter der Dachschräge und zwei Sätze dazu, was daran schwierig war. Statt „langjährige Erfahrung“ die Jahreszahl der Gründung und die Zahl der Generationen. Statt „kompetentes Team“ die Gesichter der vier Leute, die tatsächlich in der Werkstatt stehen. Jede dieser Ersetzungen kostet keine Zeile mehr Platz und wirkt um ein Vielfaches stärker.
Referenzen zuerst — mit Aufgabe, Material und Ort
Eine Schreinerei hat den besten Rohstoff für eine Website, den es gibt: fertige Arbeiten. Trotzdem landen die Fotos meistens in einer namenlosen Galerie ganz unten, klein, ohne Bildunterschrift, teils hochkant und quer gemischt. Dabei ist genau das der Teil, den Interessenten wirklich anschauen — oft als Erstes, noch vor dem Text.
Eine Referenz überzeugt, wenn drei Angaben dabeistehen: was gebaut wurde, aus welchem Material, und wo. „Eichenbuffet mit gekanteten Fronten, Wildeiche geölt, Privathaus in Sasbachwalden“ macht aus einem hübschen Foto einen Beleg. Der Ort ist dabei kein Detail, sondern zählt doppelt: Er zeigt dem Leser, dass hier jemand in seiner Nähe arbeitet, und er gibt Google die regionalen Bezüge, nach denen lokale Ergebnisse sortiert werden. Sechs bis zehn ordentlich beschriebene Projekte wirken deutlich stärker als vierzig Fotos ohne ein Wort dazu.
Wenn möglich, gehört eine Bandbreite dazu: ein Möbelstück, ein kompletter Innenausbau, eine Haustür, eine Reparatur oder Restaurierung. Denn viele Anfragen beginnen klein. Wer nur Luxusküchen zeigt, bekommt die kleine Tür nicht — und die kleine Tür ist oft der erste Auftrag einer langen Kundenbeziehung.
Die eigene Werkstatt ist das stärkste Bild des Betriebs
Kein Stockfoto schlägt das, was in der eigenen Halle schon da ist: Hobelspäne, aufgestapelte Bohlen, die Absauganlage, der Meister an der Formatkreissäge. Solche Bilder beantworten stumm die Frage, die jeder Interessent im Kopf hat — wird hier wirklich selbst gebaut oder nur zugekauft und montiert? Ein Handwerksbetrieb mit eigener Werkstatt sollte das im ersten Bildschirm zeigen, nicht auf einer Unterseite „Über uns“ verstecken.
Wenn brauchbare Fotos fehlen, ist das kein Grund, auf Bildmaterial von der Stange auszuweichen. Ein halber Vormittag mit einer ordentlichen Kamera in der eigenen Werkstatt liefert genug Material für Jahre — und jedes dieser Bilder gehört anschließend auch ins Google-Unternehmensprofil.
Die Anfrage muss in zwei Klicks erledigt sein
Der häufigste Grund, warum eine handwerklich gute Website trotzdem keine Anfragen bringt, ist banal: Der Weg zur Kontaktaufnahme ist zu lang. Die Nummer steht nur im Impressum, nicht klickbar. Das Formular verlangt Anrede, vollständige Adresse und eine ausführliche Projektbeschreibung, bevor überhaupt „Absenden“ erscheint. Am Handy heißt das: Abbruch.
Kurz gerechnet reicht dieser Rahmen: Die Telefonnummer steht im Kopfbereich und ist als Telefonlink hinterlegt, sodass ein Tippen den Anruf startet. Das Formular fragt drei Dinge — Name, Rückrufnummer oder E-Mail, und worum es geht. Ein Feld zum Hochladen von Fotos hilft doppelt, weil ein Handyfoto des Raums mehr sagt als drei Absätze Beschreibung und die spätere Aufmaß-Fahrt vorbereitet. Öffnungszeiten und Anfahrt gehören sichtbar dazu, denn viele Kunden wollen Material anfassen, bevor sie bestellen.
Faustregel: Jede Seite — Startseite, Leistungsseite, Referenzseite — braucht am Ende einen klaren nächsten Schritt. Wer erst zurück zur Startseite navigieren muss, um anzufragen, fragt nicht an.
Das Google-Unternehmensprofil entscheidet oft schon vor der Website
Bei Handwerksbetrieben kommt ein großer Teil der Anrufe gar nicht über die Website, sondern über den Eintrag, der bei der Suche rechts oder auf der Karte erscheint. Dort stehen Öffnungszeiten, Fotos, Bewertungen und eine Anruftaste — für viele Suchende ist das bereits die ganze Entscheidung. Ein gepflegtes Profil schlägt deshalb regelmäßig eine hübsche Website mit totem Eintrag.
Pflege heißt hier: korrekte Öffnungszeiten samt Betriebsferien, regelmäßig neue Fotos abgeschlossener Arbeiten, die Leistungen sauber hinterlegt, und Antworten auf Bewertungen — auch auf kritische, ruhig und sachlich. Google bewertet Profile mit Aktivität sichtbar besser als solche, die seit drei Jahren unverändert stehen. Wichtig ist, dass Name, Adresse und Telefonnummer im Profil, auf der Website und in Branchenverzeichnissen exakt gleich geschrieben sind; Abweichungen kosten im lokalen Ranking.
Handy zuerst, Tempo und saubere Ortsbezüge
Der größte Teil der Besucher kommt mit dem Telefon. Eine Schreinerei-Website muss deshalb zuerst auf einem kleinen Bildschirm funktionieren: lesbare Schriftgrößen, Knöpfe, die man mit dem Daumen trifft, Bilder, die nicht seitlich über den Rand ragen, und eine Ladezeit, die nicht an unkomprimierten Werkstattfotos hängt. Ein einziges vier Megabyte großes Bild reicht, um im Mobilfunknetz die halbe Seite auszubremsen.
Für die lokale Auffindbarkeit braucht es keine Tricks, sondern Struktur: eine Überschrift, die Gewerk und Ort nennt, je eine eigene Seite für die wichtigen Leistungen statt einer Sammelseite, Ortsnamen dort, wo sie wirklich hingehören — in Referenzen, im Einzugsgebiet, im Kontaktbereich. Wer in Achern sitzt und bis Offenburg, Kehl und Lahr fährt, sollte das auch schreiben, statt es vorauszusetzen.
Was das bei mir kostet — und wie es abläuft
Ich baue Websites für Handwerksbetriebe in der Ortenau und betreue sie danach monatlich weiter. Das neue Design ist in der Betreuung enthalten, es gibt keine vierstellige Rechnung zum Start: 0 € Einrichtung, 99 € im Monat netto, monatlich kündbar — mit 12 Monaten Mindestlaufzeit effektiv 69 € im Monat (360 € Rückzahlung). Enthalten sind die neue Seite, die laufende Pflege, neue Inhalte, die Pflege des Google-Unternehmensprofils und ein kurzer Monatsbericht, was passiert ist. Gebaut wird mit KI-Unterstützung, geprüft wird jedes Ergebnis von mir persönlich, bevor es online geht.
Der erste Schritt ist unverbindlich: Ich schaue mir die bestehende Seite und das Google-Profil an und sage ehrlich, was sich lohnt — manchmal reicht es, das Profil zu pflegen und drei Referenzen sauber aufzubereiten. Diese Seite ist der Zuschnitt für Schreinereien; für andere Gewerke gilt dasselbe Vorgehen mit anderen Beispielen.
Geschrieben mit KI-Unterstützung — geprüft von Elvis Sharando · Stand: 18. September 2026