Website für Dachdecker und Zimmereien in der Ortenau
Ein Dach wird selten in Ruhe geplant. Meist steht jemand nach einem Föhnsturm im Renchtal mit einem Handy im Hof, fotografiert die Lücke in der Eindeckung und tippt „Dachdecker Offenburg“ oder „Dach undicht in der Nähe“. Wer in diesem Moment gefunden wird, erreichbar ist und glaubwürdig aussieht, bekommt den Auftrag — die anderen bekommen ihn nicht, egal wie gut sie decken.
Das Problem: Ein Dach sieht der Kunde nie aus der Nähe
Eine Schreinerei kann ihre Arbeit auf den Tisch stellen. Ein Dachdecker nicht. Fertige Arbeit liegt zwölf Meter über dem Boden, in der Regel hinter einer Dachrinne, und selbst der Bauherr sieht sie nach dem Gerüstabbau nur noch von der Straße. Genau deshalb scheitern die meisten Dachdecker-Websites an derselben Stelle: Sie zeigen ein Foto von irgendeinem Ziegeldach vor blauem Himmel. Das beweist nichts. Solche Bilder gibt es in jeder Bilddatenbank, und der Betrieb im Nachbarort hat dasselbe auf der Startseite.
Was stattdessen wirkt, ist der Objektname. Nicht „Ziegeldach, Neueindeckung“, sondern das Gebäude, an dem der Leser jeden Tag vorbeifährt: eine Kirche, ein Schulgebäude, das Rathaus, die Halle im Gewerbegebiet, das Mehrfamilienhaus an der Hauptstraße. Sobald jemand ein Objekt wiedererkennt, ist die Frage „können die das?“ beantwortet, ohne dass ein einziges Adjektiv nötig war. Fast jeder Betrieb hat solche Objekte im Bestand — sie stehen nur nirgends.
Referenzen als Ortsregister: Objekt, Ort, ausgeführte Arbeit
Praktisch heißt das: Die Referenzen gehören nach oben, nicht ans Seitenende. Jede Referenz braucht drei Angaben — welches Objekt, in welchem Ort, und was dort gemacht wurde. „Steildach-Neueindeckung, Biberschwanz, Pfarrhaus in Oberkirch“ ist ein Beleg. „Dachsanierung“ ist eine Überschrift aus dem Katalog.
Der Ort zählt dabei doppelt. Er sagt dem Leser, dass hier jemand in seiner Nähe arbeitet, und er gibt Google die regionalen Bezüge, nach denen lokale Ergebnisse sortiert werden. Zehn ordentlich beschriebene Dächer aus Achern, Oberkirch, Kehl und Offenburg bringen deutlich mehr als vierzig Fotos ohne ein Wort dazu. Und im Gegensatz zu einem Werbetext kann diese Liste kein Wettbewerber kopieren.
Wichtig ist die Bandbreite. Wer nur Kirchtürme und Großobjekte zeigt, bekommt die Garagendach-Anfrage nicht — und die Garagendach-Anfrage ist bei Dachdeckern oft der Einstieg, aus dem später die Komplettsanierung wird. Ein Steildach, ein Flachdach, eine Spenglerarbeit, eine Reparatur: das deckt ab, wonach in der Ortenau tatsächlich gesucht wird.
Beispiel-Funktion Sturmschaden: der eine Moment, in dem Sekunden zählen
Kein anderes Gewerk hat einen so klaren Notfall. Nach einem Sturm über dem Schwarzwaldrand telefonieren Betroffene binnen einer Stunde vier Betriebe durch, und sie telefonieren in der Reihenfolge, in der Google die Nummern anzeigt. Wer in dieser Stunde ein Kontaktformular mit Captcha und Pflichtfeld „Straße und Hausnummer“ anbietet, ist raus.
Auf die Seite gehört deshalb ein eigener, sofort sichtbarer Bereich für genau diesen Fall: ein Satz, der das Problem benennt, die Telefonnummer als echter Telefonlink, sodass ein Tippen den Anruf startet, und eine ehrliche Angabe, wann jemand rangeht. Auf dem Handy bewährt sich zusätzlich ein Anruf-Knopf, der beim Scrollen mitläuft. Was nicht auf die Seite gehört, sind versprochene Reaktionszeiten, die der Betrieb im Ernstfall nicht halten kann — eine nicht erfüllte „24-Stunden-Zusage“ kostet mehr Ruf, als sie Anrufe bringt. Wichtig: Das ist eine Beispiel-Funktion für den Aufbau der Website. Ob und wann ein Betrieb einen Notdienst anbietet, entscheidet er selbst — die Website verspricht keinen Notdienst und keine Erreichbarkeit, die der Betrieb nicht leistet.
Faustregel: Die Telefonnummer muss auf jedem Bildschirm ohne Scrollen erreichbar und als Telefonlink hinterlegt sein. Eine Nummer, die nur als Text im Impressum steht, ist auf dem Handy keine Nummer, sondern eine Abschrift-Aufgabe.
Dachdeckerei, Spenglerei, Zimmerei — sagen, was im eigenen Haus ist
Viele Betriebe in der Region decken nicht nur, sondern haben Blechner beziehungsweise Spengler im Stamm, manche auch Zimmerer für Dachstuhl und Aufsparrendämmung. Das ist ein echtes Verkaufsargument, weil der Bauherr sonst zwei Betriebe koordinieren muss und bei jeder Undichtigkeit die Schuldfrage zwischen den Gewerken hängt. Auf den meisten Websites steht dieser Vorteil nirgends — er wird als selbstverständlich vorausgesetzt.
Umgekehrt gilt: Wer nur deckt, sollte das auch schreiben, statt eine Leistungsliste aufzublähen. Eine Zimmerei, die Dachstühle abbindet, Carports und Aufstockungen baut, aber keine Eindeckung übernimmt, gewinnt nichts damit, „alles rund ums Dach“ zu behaupten. Klar abgegrenzte Leistungen bringen passende Anfragen, und passende Anfragen sparen die Zeit, die sonst in Absagen geht. Für die lokale Suche zahlt sich zudem aus, die wichtigen Leistungen — Steildach, Flachdachabdichtung, Dachfenster, Dachrinne, Dämmung, Photovoltaik-Montage — je auf eine eigene Seite zu legen statt alle in eine Sammelseite zu werfen.
Echte Baustellenfotos schlagen jedes gekaufte Dachbild
Auf einer Dachbaustelle entstehen nebenbei die besten Bilder, die ein Betrieb bekommen kann: der freigelegte Dachstuhl, die halb eingedeckte Fläche im Deckverband, die neue Kehle aus Titanzink, der Kollege mit Sicherung am First, das Gerüst im Morgennebel über dem Rheintal. Solche Aufnahmen beweisen, dass hier tatsächlich gearbeitet wird — und sie kosten nichts außer der Angewohnheit, das Handy einmal am Tag herauszuholen.
Zwei Dinge sind dabei wichtig. Erstens: Vorher und Nachher zusammen zeigen. Ein moosbewachsenes, welliges Altdach neben der fertigen Fläche erklärt den Wert der Arbeit in zwei Sekunden, was drei Absätze Text nicht schaffen. Zweitens: Bilder müssen vor dem Hochladen verkleinert werden. Ein einziges unkomprimiertes Handyfoto mit vier Megabyte bremst im Mobilfunknetz die halbe Seite aus, und genau dort wird sie gelesen. Dieselben Fotos gehören anschließend ins Google-Unternehmensprofil.
Das Google-Unternehmensprofil entscheidet oft schon vor der Website
Bei Dachdeckern kommt ein großer Teil der Anrufe gar nicht über die Website, sondern über den Eintrag auf der Karte. Dort stehen Öffnungszeiten, Fotos, Bewertungen und eine Anruftaste — für viele Suchende ist das bereits die ganze Entscheidung, besonders im Notfall. Ein gepflegtes Profil schlägt deshalb regelmäßig eine hübsche Website mit totem Eintrag.
Pflege heißt: korrekte Öffnungszeiten samt Betriebsferien, regelmäßig neue Fotos abgeschlossener Dächer, die Leistungen sauber hinterlegt, und Antworten auf Bewertungen — auch auf kritische, ruhig und sachlich. Google bewertet Profile mit Aktivität sichtbar besser als solche, die seit Jahren unverändert stehen. Wichtig ist außerdem, dass Name, Adresse und Telefonnummer im Profil, auf der Website und in den Handwerksverzeichnissen exakt gleich geschrieben sind; Abweichungen kosten im lokalen Ranking.
Handy zuerst, Tempo und saubere Ortsbezüge
Der größte Teil der Besucher kommt mit dem Telefon, oft draußen und bei schlechter Verbindung. Eine Dachdecker-Website muss deshalb zuerst auf einem kleinen Bildschirm funktionieren: lesbare Schriftgrößen, Knöpfe, die man mit dem Daumen trifft, Bilder, die nicht seitlich über den Rand ragen, und eine Ladezeit, die nicht an unkomprimierten Baustellenfotos hängt.
Für die lokale Auffindbarkeit braucht es keine Tricks, sondern Struktur: eine Überschrift, die Gewerk und Ort nennt, je eine eigene Seite für die wichtigen Leistungen, und Ortsnamen dort, wo sie wirklich hingehören — in den Referenzen, im Einzugsgebiet, im Kontaktbereich. Wer in Achern sitzt und bis Bühl, Oberkirch, Offenburg, Kehl und Lahr fährt, sollte das auch schreiben, statt es vorauszusetzen. Und wer das Kinzigtal oder das Renchtal mitbedient, nennt die Täler beim Namen, weil genau so gesucht wird.
Die Website ist auch die Stellenanzeige
Bei kaum einem Gewerk ist der Personalmangel so spürbar wie auf dem Dach. Praktisch heißt das: Die eigene Website arbeitet doppelt — sie holt Aufträge und sie holt Leute. Trotzdem endet die Karriereseite in vielen Betrieben in einem Formular mit elf Pflichtfeldern inklusive Familienstand und Lohnvorstellung. Ein Geselle, der auf dem Heimweg im Bus sucht, füllt das nicht aus.
Was funktioniert, ist unspektakulär: benennen, welche Stellen offen sind und für welche Gewerke, zwei ehrliche Sätze dazu, wie im Betrieb gearbeitet wird, Bilder vom Team statt vom Bürostuhl — und als Bewerbungsweg eine Telefonnummer und eine E-Mail-Adresse. Unterlagen kommen später. Diese Seite zahlt sich bei Handwerksbetrieben oft schneller aus als jede Anzeige im Amtsblatt.
Was das bei mir kostet — und wie es abläuft
Ich baue Websites für Handwerksbetriebe in der Ortenau und betreue sie danach monatlich weiter. Das neue Design ist in der Betreuung enthalten, es gibt keine vierstellige Rechnung zum Start: 0 € Einrichtung, 99 € im Monat netto, monatlich kündbar — mit 12 Monaten Mindestlaufzeit effektiv 69 € im Monat (360 € Rückzahlung). Enthalten sind die neue Seite, die laufende Pflege, neue Inhalte, die Pflege des Google-Unternehmensprofils und ein kurzer Monatsbericht, was passiert ist. Gebaut wird mit KI-Unterstützung, geprüft wird jedes Ergebnis von mir persönlich, bevor es online geht.
Der erste Schritt ist unverbindlich: Ich schaue mir die bestehende Seite und das Google-Profil an und sage ehrlich, was sich lohnt — manchmal reicht es, das Profil zu pflegen, die Telefonnummer klickbar zu machen und fünf Referenzdächer sauber aufzubereiten. Diese Seite ist der Zuschnitt für Dachdecker, Spengler und Zimmereien; für andere Gewerke gilt dasselbe Vorgehen mit anderen Beispielen — etwa in der Website für Schreinereien in der Ortenau.
Geschrieben mit KI-Unterstützung — geprüft von Elvis Sharando · Stand: 18. September 2026